Rallye Monte Carlo: ŠKODA Fahrer Andreas Mikkelsen feiert dritten WRC2-Sieg beim legendären WM-Auftakt

 Nach 2017 und 2021 gewinnt der amtierende WRC2-Weltmeister Andreas Mikkelsen im ŠKODA FABIA Rally2 evo erneut diese Kategorie bei der Rallye Monte Carlo

23. Januar 2022

› Der Norweger und sein neuer Beifahrer Torstein Eriksen erzielen vier WRC2-Bestzeiten und erreichen das Ziel auf Rang sieben der Gesamtwertung
› Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov (ŠKODA FABIA Rally2 evo), ihre Teamkollegen bei Toksport WRT, werden Gesamtdritte der WRC2 und Zweite der Klasse WRC2 Junior

Monte Carlo – Perfekter Start für Andreas Mikkelsens Projekt ,Titelverteidigung in der WRC2-Weltmeisterschaft‘: Gemeinsam mit Beifahrer Torstein Eriksen gewann der ŠKODA FABIA Rally2 evo Fahrer aus Norwegen die Kategorie WRC2 beim Saisonauftakt, der Rallye Monte-Carlo (20. bis 23. Januar 2022). Die Russen Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov und die Briten Chris Ingram/Ross Whittock, die ebenfalls für das von ŠKODA Motorsport unterstützte Team Toksport WRT fahren, belegten bei der Premiere der Klasse WRC2 Junior die Plätze zwei und vier.

Ohne Schrecksekunde kam Andreas Mikkelsen nicht davon. Während der letzten Wertungsprüfung (WP) am Samstag musste der amtierende WRC2-Weltmeister seinen ŠKODA FABIA Rally2 evo am Streckenrand stoppen, um einen beschädigten Reifen zu wechseln. Mikkelsen und Beifahrer Torstein Eriksen erledigten die Aufgabe in etwas mehr als 90 Sekunden. Diese Zeit war zwar rekordverdächtig, aber eigentlich nicht schnell genug, um die Führung in der WRC2 zu verteidigen. Denn diese betrug vor dem Start in diese Prüfung lediglich 23 Sekunden. Doch die Verfolger Yohan Rossell/Benjamin Boulloud nutzten ihre Chance nicht. Die Franzosen rutschten in derselben Prüfung auf einer der wenigen vereisten Stellen von der Piste und verloren ihrerseits fast drei Minuten. „Als wir zum Reifenwechsel anhalten mussten, dachte ich zunächst, das war’s im Kampf um den Sieg. Aber so ist Rallye-Sport, irgendwas kann immer passieren“, kommentierte Mikkelsen.

Er gab dem Pech keine zweite Chance. Die vier verbleibenden Prüfungen am Sonntag absolvierten Mikkelsen/Eriksen ohne weitere Probleme. Sie gewannen am Ende nicht nur die Kategorie WRC2 mit fast einer Minute Vorsprung, sondern erreichten auch den bemerkenswerten siebten Rang in der Gesamtwertung. „Perfekte Leistung von Torstein. Wir hatten vor der ‚Monte‘ nur ein paar gemeinsame Kilometer zum Eingewöhnen. Aber er hat den Aufschrieb auf Anhieb genauso vorgelesen, wie ich es brauche“, lobte Mikkelsen seinen neuen Beifahrer. „Ich hätte mir keinen besseren Start in die Saison wünschen können. Ich freue mich auch, diesen Sieg dem Team zu schenken. Die Jungs haben ihn wirklich verdient.“ Schon 2021 gewann Mikkelsen bei der Rallye Monte Carlo die Kategorie WRC2 im ŠKODA FABIA Rally2 evo des in der Eifel beheimateten Teams Toksport WRT. Seinen ersten Klassensieg beim legendären Saisonauftakt feierte er 2017 mit dem Werksteam ŠKODA Motorsport.

Mikkelsens Teamkollegen bei Toksport WRT, Nikolay Gryazin und Beifahrer Konstantin Aleksandrov aus Russland, kämpften sich noch auf den dritten Gesamtrang in der WRC2 nach vorne. Zuvor hatten sie durch einen Kontakt mit einem Felsen rund drei Minuten verloren (WP 2). „Ich bin zufrieden mit der Podiumsplatzierung und den WM-Punkten, denn wir haben die Meisterschaft im Blick“, rekapitulierte Gryazin. Der 24-Jährige belegte außerdem den zweiten Platz in der WRC2 Junior. Die Briten Chris Ingram/Ross Whittock, die Rallye-Europameister des Jahres 2019, erreichten das Ziel als Vierte in dieser neu geschaffenen Nachwuchsklasse.

Genau wie in der WRC2-Gesamtwertung fuhren auch in der WRC2 Masters zwei ŠKODA FABIA Rally2 evo Crews auf das Podium. Die Italiener Mauro Miele/Luca Beltrame gewannen die neue Klasse für Fahrer im Alter über 50 Jahre. Auf dem dritten Platz folgten der ehemalige ŠKODA Werksfahrer Freddy Loix und Beifahrer Pieter Tsjoen aus Belgien.

Nächstes Ziel für die FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist Skandinavien, wo die Rallye Schweden (24. bis 27. Februar 2022) als zweiter Lauf stattfinden. Um die in den letzten Jahren oft fehlenden optimalen winterlichen Streckenverhältnisse zu garantieren, hat die traditionsreiche Veranstaltung ihre Basis von Karlstad nach Umea weiter im Norden des Landes verlegt.

Ergebnis Rallye Monte Carlo (WRC2)
1. Mikkelsen/Eriksen (NOR/NOR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, 3:12.06,6 Std.
2. Cais/Těšínsky (CZE/CZE), Ford Fiesta Rally2, +55,4 Sek.
3. Gryazin/Aleksandrov (RAF/RAF), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +2.07,5 Min.
4. Johnston/Kihurani (USA/USA), Citroën C3 Rally2, +3.08,7 Min.
5. Munster/Louka (LUX/BEL), Hyundai i20 N Rally2, +3.14,2 Min.
6. Rossel/Boulloud (FRA/FRA), Citroën C3 Rally2, +3.28,3 Min.
7. Ingram/Whittock (GBR/GBR), ŠKODA FABIA Rally2 evo, +3.46,6 Min.

Zahl des Tages: 6
ŠKODA FABIA Rally2 evo Teams erzielten sechs WRC2-Bestzeiten auf den 16 regulär gefahrenen Wertungsprüfungen der Rallye Monte Carlo. Andreas Mikkelsen und Beifahrer Torstein Eriksen waren viermal Schnellste. Ihre russischen Teamkollegen bei Toksport WRT, Nikolay Gryazin/Konstantin Aleksandrov, ließen die WRC2-Konkurrenz zweimal hinter sich.
Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2022
Rallye Monte Carlo 20. – 23. Januar
Rallye Schweden 24. – 27. Februar
Rallye Kroatien 21. – 24. April
Rallye Portugal 19. – 22. Mai
Rallye Italien Sardinien 2. – 5. Juni Safari
Rallye Kenia 23. – 26. Juni
Rallye Estland 14. – 17. Juli
Rallye Finnland 4. – 7. August
Rallye noch nicht bestimmt 18. – 21. August
Akropolis Rallye Griechenland 8. – 11. September
Rallye Neuseeland 29. September – 2. Oktober
Rallye Spanien 20. – 23. Oktober
Rallye Japan 10. – 13. November
 
ŠKODA AUTO
› steuert mit der NEXT LEVEL – ŠKODA STRATEGY 2030 erfolgreich durch das neue Jahrzehnt.
› strebt an, bis 2030 mit attraktiven Angeboten in den Einstiegssegmenten und weiteren E-Modellen zu den fünf absatzstärksten Marken Europas zu zählen.
› entwickelt sich zur führenden europäischen Marke in Indien, Russland und Nordafrika.
› bietet seinen Kunden aktuell zehn Pkw-Modellreihen an: FABIA, RAPID, SCALA, OCTAVIA und SUPERB sowie KAMIQ, KAROQ, KODIAQ, ENYAQ iV und KUSHAQ.
› lieferte 2021 weltweit über 870.000 Fahrzeuge an Kunden aus.
› gehört seit 30 Jahren zum Volkswagen Konzern, einem der global erfolgreichsten Automobilhersteller.
› fertigt und entwickelt selbständig im Konzernverbund neben Fahrzeugen auch Komponenten wie Motoren und Getriebe.
› unterhält drei Standorte in Tschechien; fertigt in China, Russland, der Slowakei und Indien vornehmlich über Konzernpartnerschaften sowie in der Ukraine mit einem lokalen Partner.
› beschäftigt mehr als 43.000 Mitarbeiter weltweit und ist in über 100 Märkten vertreten.

Die ŠKODA AUTO Deutschland GmbH
› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein.
› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.100 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke ŠKODA in Deutschland.
› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2021 wurden in Deutschland über 149.000 neue ŠKODA Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von 5,7 Prozent. Damit war ŠKODA nicht nur im dreizehnten Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland, sondern hat seine Position unter den renommierten Volumenmarken weiter gefestigt.

Quelle: https://www.skoda-media.de/press/detail/3892/